For Heart’n’Soul Mai 2022

“Freude ist nicht das Ziel. Freude ist ein Zustand, der dich für das Leben öffnet.” (Sadhguru)

 

Namasté du Liebe/r!

Was bewegt dein Herz und deine Seele in diesem Monat?

Dieser Mai ist für mich ein Monat der Freude.

Es gibt doch eigentlich so vieles, über das wir uns freuen könnten.

Das gute Wetter, die blühenden Blumen, den Liebsten an meiner Seite, das leckere Essen, die schnurrende Katze auf dem Schoß, und noch vieles, vieles mehr.

Wie oft aber liegt unser Fokus auf den Dingen, die uns ärgern, stören, oder die mal wieder nicht gut genug sind?

Freude im Herzen zu haben ist ein hohes Gut und bestimmt nicht selbstverständlich.

Doch auch wenn die Umstände alles andere als freudig sind, ist es möglich, Freude zum empfinden. Das ist die eigentliche Kunst. Und die Herausforderung besteht darin, sich ganz bewusst immer wieder in einen solchen Zustand zu begeben. Denn von nix kommt nix, wie meine Oma immer so schön gesagt hat…

Das kann manchmal sehr einfach, aber manchmal auch wirklich schwierig sein. Je öfter wir es üben und je öfter es uns immer wieder gelingt – und sei es nur für einen kurzen Moment –  desto leichter wird es uns mit der Zeit fallen.

Manchmal passiert es mir von ganz alleine, wenn ich mich bewusst dafür entscheide. Manchmal brauche in den “Umweg” über Dankbarkeit. Wenn ich mir nämlich aufzähle, wofür ich im Moment alles dankbar bin, gerate ich ganz schnell in einen Zustand der Freude, denn erstaunlicherweise wird die Liste immer länger und länger und länger. Auch körperliche Bewegung, vor allem Tanzen funktioniert manchmal für mich super. Fetzige Musik schön laut aufgedreht und los geht’s!

Was hilft dir dabei, in einen Zustand der Freude zu kommen?

Übrigens: wenn man kleinen Kindern beim Spielen zuschaut, dann sieht man dort meistens nichts anderes als grundlose Freude an allem. Auch bei Tieren kann man sie gut beobachten.

Und ist das nicht der eigentliche Zustand, den es anzustreben gilt?

Grundlose Freude, die wie ein heiteres Glucksen aus dem Inneren ertönt und durch keine widrigen Umstände im Außen beeinträchtigt werden kann.

Wenn einem das gelingt, ist die Erleuchtung bestimmt nicht mehr fern.

Vielleicht ist sie das ja auch schon?

Bei den Mantras kommt mir bei dem Thema Freude als erstes natürlich Krishna in den Sinn.

Als die achte Inkarnation der hinduistischen Gottheit Vishnu, ist er auch unter dem Namen Govinda oder Gopala bekannt. Er steht wie kein anderer für Freude, Verspieltheit und Liebe.

Das Maha Mantra – das “großartige” Mantra – ist das wohl bekannteste und kraftvollste, und ruft das Göttliche in seinen drei Erscheinungsformen Vishnu (Hari), Rama und Krishna an:

Hare Krishna, Hare Krishna

Krishna Krishna Hare Hare

Hare Rama, Hare Rama

Rama Rama Hare Hare

Eine passende Übersetzung könnte lauten:

Om Ehrerbietung dem Göttlichen in seinen Manifestationen als Vishnu, Krishna und Rama.

Diesem Mantra wird nachgesagt, dass es für dieses jetzige Zeitalter das Geeignetste sei, und dass es direkt zur Erleuchtung führe, wenn man es tagaus, tagein chantet.

Mir selbst ist das leider noch nicht gelungen, aber ich arbeite dran…;-)

Auf alle Fälle gibt es hier für dich wieder zwei schöne Versionen zum Anhören und Mitsingen:

 

Hare Krishna TdoT Yoga Vidya

 

Hare Krishna Online Konzert

 

Beim Yoga ist Freude für mich nicht unbedingt der zentrale Aspekt, den es braucht, um zu praktizieren, wohl aber eine der wichtigsten und häufigsten Nebenwirkungen. Mich persönlich bringt es jedenfalls meistens recht schnell in einen Zustand der Freude.

Ganz direkt ist das oft schon nach Pranayama, d.h. den Atemübungen zu spüren. Oder nach einer kraftvollen, dynamischen Sonnengrußsequenz, die diese freudvolle Energie in mir weckt. Auch ein schöner Yogaflow zu lebendiger Musik oder eine anregende Kundalini Yoga Übung mit Feueratem kann dies ganz leicht für mich bewirken. Manchmal sind es aber auch gerade die stillen Momente wie z.B. die bewusst erlebte Endentspannung in Savasana oder eine kurze Meditation, die mich in einen wonnevollen Zustand der Freude hineinsinken lassen.

Schau doch einfach mal, was du brauchst, um dorthin zu gelangen und dann rate ich dir, das so lange immer wieder zu praktizieren und zu wiederholen, bis es fast von ganz alleine passiert.

In diesem Sinne wünsche ich dir einen Mai voller Freude,

from Heart’n’Soul

ShankariFreude

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