For Heart’n’Soul Juni 2022

Namasté du Liebe/r!

Was bewegt dein Herz und deine Seele in diesem Monat?

Im Juni geht es für mich um Dankbarkeit.

Eins gleich vorweg: wusstest du, dass Dankbarkeit die Abkürzung zum Glücklichsein ist?

Oftmals denken wir ja, wenn ich erstmal glücklich bin, dann kann ich auch dankbar sein. Das Verrückte ist jedoch, dass es genau umgekehrt funktioniert.

Wenn ich für das dankbar sein kann, was ich schon alles habe, bin, erleben und machen darf, dann erzeuge ich eine Schwingung der Zufriedenheit und der Fülle, und ziehe dadurch noch mehr solcher schöner Dinge an.

Ich habe das selber jahrelang erst mühsam üben und lernen dürfen. Und selbst heute gibt es immer wieder Momente, in denen ich nur das sehe, was noch nicht ist, was ich noch möchte, was mir – angeblich – noch alles fehlt. Wenn ich mir dann allerdings eine Liste mit all den Dingen mache, für die ich in diesem Moment dankbar sein darf, wird diese immer länger und länger, und ich fange an zu staunen.

Die gute Nachricht ist, dass man Dankbarkeit üben und trainieren kann.

Am Einfachsten ist es z.B. sich Dinge, für die man dankbar ist einen Zeitraum lang jeden Abend oder jeden Morgen aufzuschreiben. Vielleicht beim Aufwachen direkt noch im Bett: dankbar dafür zu sein, gut geschlafen zu haben, einen neuen Tag zu erleben, gesund zu sein.

Oder abends vor dem Schlafengehen: dankbar zu sein, all die Erfahrungen gemacht zu haben, welch schöne Begegnungen es gegeben hat, in einem warmen Bett zu liegen.

Oft hilft es, mit ganz banalen Dingen zu beginnen, die, wenn man dann mal ganz genau hinschaut, alles andere als banal sind: dankbar dafür, am Leben zu sein, dankbar dafür, ein Dach über dem Kopf zu haben, dankbar dafür, genug zu essen zu haben.

Wenn du magst, probier’s doch einfach mal aus. Ich bin gespannt, wie es dir damit geht.

Was Mantras angeht, hat das Shiva Mantra Om Namah Shivaya erstmal nichts direkt mit Dankbarkeit zu tun. Ich persönlich bin allerdings diesem Mantra einfach unendlich dankbar, da es für mich vieles verändert und in Bewegung gebracht hat.

Es ruft Shiva in seiner ganzen Kraft und Energie an. 

Shiva, der Gütige. Shiva, der tief in die Meditation versunkene. Shiva, der große Transformator, der den kosmischen Tanz der Welten tanzt und all das zerstört, was nicht in der Liebe ist.

Durch dieses Mantra bin ich zum Meditieren gekommen. Durch dieses Mantra bin ich zu Chanten gekommen. Und letztendlich bin ich durch dieses Mantra auch zu meiner eigenen Mantra Musik gekommen. Von daher: danke, danke, danke!

Hier eine Version aus einem meiner Singkreise:

Shiva’s Dance No.1

Vielleicht hast du ja auch ein Mantra, dem du so richtig dankbar bist, dass es in dein Leben getreten ist?

Und wenn es auch “nur” im übertragenen Sinne ein Leitspruch oder Glaubenssatz ist, den du für dich innerlich wiederholst, wie z.B. “Das habe ich gut gemacht” oder “Ich bin gut so, wie ich bin”.

Allerdings ist da Vorsicht geboten. Denn wie schnell wiederholt unser Geist unbewusst negative Glaubenssätze, wie z.B. “Immer mache ich alles falsch” oder ”Ich bin nicht gut genug”?

Und denen kein Gehör zu schenken bzw. sie wieder loszuwerden, kann ganz schön viel Arbeit sein. Aber das steht auf einem anderen Blatt Papier…

Eine innere Haltung der Dankbarkeit ist auch im Yoga wichtig. Vor allem, wenn der Körper oder Geist (noch) nicht das machen, was du eigentlich möchtest.

Das kann beim Meditieren hilfreich sein, aber auch in der ganz konkreten Asana Praxis. 

Durch Vorbeugen jeglicher Art kannst du z.B. eine innere Haltung der Dankbarkeit und Hingabe üben. Auch die kurze Zwischenentspannung in Savasana lädt zum Dankbarsein ein. Oder das Nachspüren in der Stellung des Kindes. Oftmals bin ich auch einfach nur dankbar dafür, dass sich mein gesamtes System durch den allmählich ruhiger werdenden Atem wieder runterfährt. Oder dafür, dass Yoga mir so gut tut. Und vor allem: dass es mir nach einer Yogastunde immer besser geht als vorher. Egal, ob ich Teilnehmerin oder Lehrerin war.

Auch die Praxis des Anjali Mudra, der Geste der Gabe, fördert Dankbarkeit. Wenn du dann noch die Augen schließt und deine Aufmerksamkeit auf dein Herz lenkst, kannst du es bestimmt spüren. Vielleicht magst du sie mal ausprobieren?

So wünsche ich dir diesen Juni ganz viele Momente der Dankbarkeit. Vielleicht wirst du sie gerade dort entdecken, wo du sie niemals vermutet hättest. Und vielleicht stellst du am Ende des Monats fest, dass du dich plötzlich viel, viel glücklicher fühlst. Das wünsche ich dir!

Also: wofür bist du diesen Monat dankbar?

From Heart’n’Soul

Shankari

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