For Heart’n’Soul September 2022

“Balance im Leben ist nichts, was du einfach findest.

Es ist etwas, das du dir erschaffst.”

Namasté du Liebe/r!

Was bewegt dein Herz und deine Seele in diesem Monat?

Balance ist für mich das Thema im September.

Wie sieht die bei dir aus?

Hast du in deinem Leben eine gute Balance für dich erschaffen oder suchst du sie immer noch? Bist du leicht herauszubringen oder ruhst du in deiner Mitte? Und was heißt es überhaupt, im Gleichgewicht zu sein?

Ich finde diese Fragen nicht so leicht zu beantworten.

Es ist Freitag Abend, ich liege auf dem Sofa und schreibe diesen Blog. 

Ist das nun eine schlechte Work-Life-Balance

Sollte ich nicht schon längst Feierabend gemacht haben und mich bei irgendetwas Nettem entspannen? Mal endlich wieder ein Buch lesen? 

Aber wenn das Blog-Schreiben wirklich Arbeit ist, was ist dann das Leben? 

Wenn du, so wie ich, selbstständig bist, dann weißt du genau, dass die Linie zwischen “Work” und “Life” nicht nur immens dünn ist, sondern oftmals gar nicht existiert. Ich finde das meistens auch gar nicht schlimm, denn es hat durchaus seinen Reiz und seine Vorteile. 

Solange man insgesamt eine ausgewogenes Verhältnis von Arbeit und Freizeit hat, also sich immer wieder die richtige Balance zwischen An- und Entspannung schafft, warum nicht nachts noch eben das neue Stück schreiben (was übrigens durchaus sehr entspannend sein kann) und morgens einfach mal länger schlafen und sich ausruhen? Letztendlich kann man sich dadurch viel mehr nach sich selbst, seinem eigenen Rhythmus und seinen eigenen Bedürfnissen richten. 

Als Angestellte/r ist dies vermutlich viel schwieriger, da das Maß an Selbstbestimmung im Arbeitsalltag viel geringer ist. Aber auch die Herausforderung ist zu meistern, indem man besonders gut auf sich und seine Bedürfnisse achtet. Auch mal krank zuhause bleibt, wenn es einem nicht gut geht und nicht immer einspringt, wenn die Kollegen mal wieder nicht können. “Nein” ist da das meist unterschätzte Wort der Wahl.

Und dennoch ist es manchmal nicht leicht, in seinem Leben die richtige Balance zu finden. Ein vollkommen ausgeglichener Zustand in allen Bereichen ist quasi unmöglich. Von daher kann man sich eigentlich schon im Vorfeld jeglichen Perfektionismus sparen.

Viel wichtiger, als seine Balance zu wahren oder verzweifelt zu suchen, ist es allerdings, sie immer wieder aufs Neue zu erschaffen. Und das ist durchaus ein aktiver Vorgang.

Denn allein durch das Leben und seine Unwägbarkeiten ist alles in ständiger Veränderung, so dass wir sowieso immer wieder aus der Balance kommen und neu dazu aufgefordert werden, in unsere Mitte zu finden.

Um meine innere Balance zu erschaffen und herzustellen, helfen mir immer wieder Mantras.

Ob ich sie laut singe oder leise im Geiste wiederhole: für mich ist es wie Meditation. Es fokussiert die Gedanken und lenkt meine Aufmerksamkeit weg von den Dingen, die mir nicht gut tun und die mich vom Wesentlichen ablenken.

Ein Mantra, das dies besonders unterstützt ist das:

Ek Ong Kar Sat Nam Siri Wahe Guru

Dieses Mantra kommt aus dem Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan und bedeutet in seiner einfachen Übersetzung: der Schöpfer und ich sind eins.

Was will man mehr, um einen wieder in seine eigene Mitte zu bringen und in Balance zu kommen?

Ihm wird außerdem nachgesagt, dass es die Chakras ausbalanciert, die Energiekanäle in unserem Körper öffnet und die Kundalini erweckt.

Also findet auch auf energetisch-körperlicher Ebene eine Ausbalancierung statt.

Die Originalversion findest du auf meiner CD Mantras for Heart’n’Soul.

Sie ist recht ruhig gehalten und vielleicht genau das Richtige, um auf sanfte Art und Weise dein Gleichgewicht wiederherzustellen?

Live spiele ich das Mantra gerne etwas kraftvoller:

Denn manchmal ist es hilfreich, die eigene Energie erst einmal in Bewegung und Schwung zu bringen, um dann die Ruhe in der eigenen Mitte zu finden.

Im Yoga gibt es nicht Besseres als Gleichgewichts- und Standpositionen, um die innere und äußere Balance zu finden – oder manchmal auch zu verlieren 😉

Wer hat nicht schon wackelnd im Baum gestanden oder ist mit zittrigen Armen aus der Krähe geplumpst?

Dies ist dann nicht nur eine Sache der Übung oder Kraft, sondern natürlich auch von der Tagesform und der eigenen Verfassung abhängig. Manchmal also auch ein Abbild davon, wie es dir gerade geht. Wem es zunehmend schwer fällt, ruhig auf einem Bein zu stehen, sollte sich mal fragen, wie es denn mit der Balance im eigenen Leben und im Alltag aussieht.

Andersherum verbessert die sich auch durch das beständige Üben von genau solchen Asanas. Yoga ist eben kein Sport, sondern eine ganzheitliche Übungspraxis, die Körper, Seele und Geist trainiert und harmonisiert. Und das wirkt zum Glück in beide Richtungen.

Von daher wünsche ich dir diesen Monat viele wackelige Momente, die dich aus deiner Balance bringen, damit du die Möglichkeit hast, sie immer wieder neu für dich zu entdecken und zu erschaffen!

From Heart’n’Soul

Shankari

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