“Frieden beginnt damit, daß jeder von uns sich jeden Tag 

um seinen Körper und seinen Geist kümmert.”

Thich Nhat Hanh

Namasté du Liebe/r!

Was bewegt dein Herz und deine Seele in diesem Monat?

Der November strahlt für mich Frieden aus.

Oder vielleicht auch etwas Unfrieden, je nachdem.

Hä? Denkst du jetzt, ich bin gerade völlig verwirrt und kann mich nicht entscheiden?

Ich bin in diesem Moment z.B. grad im Unfrieden mit mir, da die Dinge nicht so laufen, wie ich es gerne hätte. Der Rechner muckt, das Programm ebenso und ich bin mir gar nicht sicher, ob das so alles Sinn ergibt, was ich hier mache.

Und dennoch – es geht um Frieden.

Wer möchte nicht in Frieden leben? Mit sich und mit der Welt um einen herum. Wer wünscht sich nicht Weltfrieden herbei, besonders dann, wenn gerade irgendwo auf der Welt der nächste Krieg ausbricht?

Wir wünschen uns oft Frieden herbei, ohne wirklich zu wissen, wie wir dort hingelangen können. 

Häufig müssen wir erst den Unfrieden, die Auseinandersetzung, den Streit erleben, um darüber dann in das Gegenteil zu gelangen, nämlich den Frieden (wieder) herzustellen, die Diskussion zu beenden und den Streit beizulegen. 

Und das sowohl im Außen, als auch im Inneren.

Das eine kann nicht ohne das andere existieren. Und manchmal braucht es auch erst einmal die Erfahrung des einen, um dann wieder zum anderen zu gelangen.

Viel wichtiger ist es zudem, den Frieden in sich zu finden. 

Mit sich in Frieden zu sein, und zwar mit all den Dingen, die vielleicht unangenehm, ungewollt und unerwünscht sind. 

Das gelingt am Besten durch das Annehmen der Dinge, so wie sie sind. Und durch innere Schattenarbeit, d.h. all die Wunden in dir zu heilen und in Frieden zu bringen.

Und das immer wieder aufs Neue.

Wenn dann allmählich Frieden in dir entsteht, ist es auch viel leichter möglich, ihn in die Welt hinaus zu tragen. In Situationen friedlich zu bleiben, in Streitgesprächen ruhig zu reden und de-eskalierend zu agieren.

 

Zur Unterstützung bietet sich auch hier natürlich wieder hervorragend die Mantrapraxis an.

Da gibt es z.B. das kurze, einfache Om Shanti, das gern zum Ende einer Yogastunde gesungen wird. Om, Frieden – als Wunsch, als Gebet in die Welt hinaus geschickt, kann eine immense Kraft haben.

Bei längeren Mantras ist das Sat Narayan aus dem Kundalini Yoga meine Wahl:

Sat Narayan Wahe Guru

Hare Narayan Sat Nam

Sat Nam, Sat Nam

Wahe Guru, Wahe Guru

Sat Narayan = wahre Erhalter 

Wahe Guru = unbeschreibliche Weisheit

Hari Narayan = kreative Nahrung 

Sat Nam = wahre Identität.

Mit dem Singen dieses Mantras erzeugst du in dir eine Energie des Friedens und der Ruhe.

Je öfter du es wiederholst, desto deutlicher wirst du sie wahrnehmen können. Wenn du zusätzlich dazu noch deine Aufmerksamkeit auf deinen Herzraum lenkst, dir z.B. vorstellst, dass er ganz hell, voller Licht und Liebe wird, dann erhöht sich die Wirkung um ein Vielfaches.

Probier’s doch einfach mal zusammen mit mir aus. 

Hier bei einem Ausschnitt aus meinem letzten Mantra Singkreis online über Zoom:

Das Mantra ist auch auf meinem neuen Album Mantras for Peace & Joy zu hören, das am 18.11. offiziell erscheint. Dort sanft untermalt von einem kleinen Streichorchester. 

Falls du meine Crowdfunding-Kampagne dafür noch unterstützten möchtest, kannst du das bis zum 11.11. hier noch tun: Crowdfunding

Das Praktizieren von Yoga und Meditation kann dich auch recht schnell in einen friedlichen Zustand versetzen. Und je regelmäßiger du es tust, desto länger hält dieser mit der Zeit an. 

Schon das ruhige, langsame Atmen bringt dich in die Entspannung, in die Ruhe. Von dort aus ist es viel leichter, eine friedliche Haltung sich selbst gegenüber einzunehmen. Gerade in der Meditation übst du, die Dinge in dir einfach nur wahrzunehmen und anzunehmen, sie nicht zu bewerten.

Dass man manchmal aber auch ein wenig für den Frieden in sich kämpfen muss, zeigt sich allein schon im Namen von Shanti Virabhadrasana, dem friedvollen Krieger.

Frieden entsteht nicht von alleine, durch Nichtstun und Entspannen. Es braucht durchaus eine gewisse Aktivität und Anstrengung. In diesem Fall auch Kraft, Stabilität und Durchhaltevermögen. Aber hast du die erst einmal gefunden, kannst du dich von dort aus der Sonne, dem Himmel und letztendlich dem Frieden entgegenstrecken. Deswegen wird diese Position auch manchmal der Sonnenkrieger genannt.

Und so wünsche ich dir im November jeden Tag Momente, in denen du dich ganz bewusst um deinen Körper und deinen Geist kümmerst. Somit auch jeden Tag ein wenig mehr inneren Frieden in dir entstehen lässt. Und ihn dann unbedingt in die Welt hinaus trägst!

From Heart’n’Soul

Shankari

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